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Ronja
unsere
"Große"
17.03.1994
- 08-2005
Ronja war der erste Hund in unserer Familie. Im Frühjahr
1994 brachte die Hündin meiner ehemaligen Nachbarin viel
Welpen zur Welt. Ein Mädchen aus diesem Wurf zog dann bei
uns ein. Wie ihre Herkunft bereits vermuten lässt:
Ronnja war ein reinrassiger Lastrami - Mutter ein Mix aus BernerSennen-Rottweiler
x Deutschem Drathaar, der Vater ein Deutscher Schäferhund.
Diese Mischung hatte zur Folge, daß irgendwie alle Eigenschaften
der Ahnen in diesem Ergebnis steckten.
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Ronja
brachte uns sehr viel über Hunde bei - bei ihrer
Erziehung halfen mir die Kameraden der Retugnshundestaffel,
die ich manchmal bis an den Rand der Verzweiflung brachte.
Warum soll der Hund bei "Hier" auf dem direktesten
WEg zu mir kommen? Er darf doch selber mitdenken und soll
sich nicht in's Unglück stürzen? Solche und
ähnliche Fragen kamen öfters von mir. |
Mit
den Ausbildugnsmethoden der damaligen Zeit war ich nicht
wirklich glücklich. Zwar gab es bei "den Rettungshunden"
kein Stachelhalsband mehr, und die Hauptmotivation war
die Belohnung durch das Spiel, aber Leinenruck und kasernenmäßiger
Ton bei der Unterordnung war uns in der Ausbildung nicht
fremd.
Erfreulicherwese war Ronja ein sehr verspielter Hund,
der sich sehr viel Mühe gab, mir auch das Spielen
beizubringen.
Gemeinsam legten wir dreimal die Prüfung zum Rettungshund
in der Fläche ab. Unzählige Nächte verbrachten
wir gemeinsambei Einsätzen, Wochenendenlang waren
wir gemeinsam auf Vorführungen. Ein Leben als Rettungshundeteam
schweißt zusammen wie es sonst ncihts tut.
2001 machten beendete Ronja ihre Arbeit als Rettungshund.
Arthrose machte ihr zu schaffen. Sucharbeit fand sie zwar
noch immer super, aber zu Hause kam ein fragender Blick
"trägst du mich die Treppen hoch?"
Somit viel die Entscheidung zwar nicht leicht, der Gesundheit
des Hundes zuliebe war es jedoch klar: keine RH-Arbeit
mehr.
Mit Untertstützung durch unsere Tierärztin,
die uns zu einem Homöopathisches Mittel geraten hatte,
bekamen wir das Ganze gut in Griff. Allerding wurde unser
Hund langsam alt und beim spaziergang immer langsamer.
Mal war's zu warm, dann zu kalt, na ja, man wurde älter.
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2003
zog dann Gandalf ein, und unsere "Alte" wurde
nochmal jung. Toben auf der Wiese oder im Haus stand
nun auf der Tagesordnung. Das Leben zu zweit war klasse.
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Leider mußten wir auch das andere erleben - körperlich
ging es Ronja gut, sie zeigte jedoch Anzeichen von Demenz.
Als dies so schlimm wurde, daß sie teilweise nicht
mehr wußte wo sie war mußten wir sie schweren
Herzens den Weg über den Regenbogen gehen lassen.
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Steht
nicht an meinem Grab und weint.
Ich bin nicht dort, ich schlafe nicht.
Ich bin im Wehen von tausen Winden,
Ich bin im glitzernden Funkeln auf Schnee.
Ich bin im Sonnenlicht auf reifendem Korn,
Ich bin im sanften Regen des Herbstes.
Wenn ihr im Schweigen des Morgens erwacht,
Bin ich im raschen aufsteigenden Flug Stiller Vögel,
die ihre Kreise ziehen.
Ich bin im Schein der nächtlichen Sterne.
Steht nicht an meinem Grab und weint,
ich bin nicht dort, bin nicht gestorben...
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